Wenn die Tage kürzer werden und draußen die Blätter in den schönsten Herbstfarben leuchten, darf es in unserer Küche gerne etwas herzhafter und gemütlicher werden. Wir lieben Rezepte, die saisonale Zutaten auf unkomplizierte Weise miteinander verbinden und dabei nicht nur richtig gut schmecken, sondern auch optisch etwas hermachen.
Unser herbstlicher Reisnudelsalat mit Ofenkürbis, Rosenkohl, Roter Bete und knackigen Walnüssen ist genau so ein Rezept! Er vereint süßlich gerösteten Kürbis, aromatischen Rosenkohl und eine angenehm nussige Note zu einer wunderbar ausgewogenen Kombination. Ein frischer Spritzer Zitrone und unser Alleskönner-Gewürz runden das Ganze perfekt ab.
Das Beste daran? Der Salat ist von Natur aus vegan und mit Reisnudeln auch glutenfrei (bei Verwendung entsprechend zertifizierter Zutaten). Er schmeckt sowohl lauwarm direkt aus der Küche als auch kalt am nächsten Tag, perfekt also für die Mittagspause, als Meal Prep oder als unkompliziertes Abendessen.
Warum wir diesen herbstlichen Reisnudelsalat lieben
Gerade im Herbst und Winter gibt es so viele wunderbare saisonale Zutaten, die viel zu selten auf unserem Teller landen. Kürbis und Rosenkohl gehören für uns definitiv dazu!
Der Hokkaidokürbis wird im Ofen wunderbar weich und entwickelt durch das Rösten eine leicht süßliche, aromatische Note. Der Rosenkohl bringt eine feine herzhafte Komponente mit, während die Rote Bete für eine angenehme Erdigkeit und eine tolle Farbe sorgt.
Dazu kommen Reisnudeln als leichte Grundlage, geröstete Walnüsse für den Crunch und veganer Feta für eine cremig-würzige Note. Frische Petersilie und etwas Zitronensaft bringen zum Schluss die nötige Frische ins Spiel.
Unser Alleskönner-Gewürz darf dabei natürlich nicht fehlen. Es verleiht dem Ofengemüse eine aromatische Würze und macht aus einfachen saisonalen Zutaten ein richtig leckeres Herbstgericht.
Zutaten für den herbstlichen Reisnudelsalat
Für etwa 2–3 Portionen benötigen wir:
- 200 g Reisnudeln (alternativ normale Nudeln)
- ½ Hokkaidokürbis
- 250 g Rosenkohl
- 1–2 gekochte Rote Beten
- 1 Handvoll Walnüsse
- Etwas veganen Feta
- Frische Petersilie
- Olivenöl
- Saft einer halben Zitrone
- Tante Fine Alleskönner-Gewürz

Unser Tipp: Achtet bei der glutenfreien Variante darauf, dass auch die verwendeten Gewürze und der vegane Feta entsprechend gekennzeichnet sind. So bleibt das Rezept zuverlässig glutenfrei.
Zubereitung: So gelingt der herbstliche Reisnudelsalat
Die Zubereitung ist ganz unkompliziert und benötigt nur wenige Schritte. Während der Kürbis im Ofen röstet, können wir bereits die restlichen Zutaten vorbereiten.
1. Kürbis im Ofen rösten
Zuerst heizen wir den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Den Hokkaidokürbis waschen, halbieren, entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die Schale darf beim Hokkaido übrigens dranbleiben, sie wird beim Garen schön weich.
Anschließend vermengen wir die Kürbisstücke mit etwas Olivenöl und unserem Alleskönner-Gewürz. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und für etwa 25–30 Minuten im Ofen rösten, bis der Kürbis weich und leicht gebräunt ist.
2. Rosenkohl zubereiten
Während der Kürbis im Ofen ist, widmen wir uns dem Rosenkohl. Dafür entfernen wir die äußeren Blätter, schneiden den Strunk etwas zurück und halbieren die Röschen.
Den Rosenkohl geben wir für etwa 5 Minuten in leicht gesalzenes, kochendes Wasser. Anschließend abgießen und gut abtropfen lassen. In einer Pfanne erhitzen wir etwas Olivenöl und braten den Rosenkohl zusammen mit einer Prise Alleskönner-Gewürz goldbraun an. So bekommt er ein herrlich aromatisches Röstaroma.
3. Reisnudeln kochen
Nun bereiten wir die Reisnudeln nach Packungsanweisung zu. Je nach Sorte werden sie entweder in heißem Wasser eingeweicht oder kurz gekocht. Anschließend gießen wir sie ab und lassen sie etwas abkühlen. Falls sie stark zusammenkleben, können wir sie mit etwas Olivenöl vermengen.
4. Gemüse und Nudeln kombinieren
Die gekochte Rote Bete schneiden wir in kleine Würfel. Anschließend geben wir die Reisnudeln in eine große Schüssel und verteilen den gerösteten Hokkaido, den gebratenen Rosenkohl und die Rote Bete darauf.
Schon jetzt entsteht eine wunderschöne herbstliche Farbkombination aus Orange, Grün und kräftigem Rot!
5. Toppings vorbereiten
Für den besonderen Crunch rösten wir die Walnüsse kurz in einer Pfanne ohne Öl an. Dabei sollten wir sie regelmäßig wenden, damit sie nicht zu dunkel werden. Anschließend verteilen wir die Walnüsse zusammen mit etwas zerbröseltem veganem Feta und frisch gehackter Petersilie über dem Salat.
6. Das Finish
Zum Schluss geben wir einen Schuss hochwertiges Olivenöl und den frisch gepressten Saft einer halben Zitrone darüber. Alles vorsichtig vermengen und nach Belieben mit etwas Alleskönner-Gewürz abschmecken.
Und schon ist unser herbstlicher Reisnudelsalat fertig!
Unsere Tipps für den perfekten Herbstsalat
Lauwarm oder kalt genießen: Wir lieben diesen Salat besonders lauwarm, wenn der Kürbis und der Rosenkohl noch leicht warm sind. Er schmeckt aber auch kalt am nächsten Tag wunderbar und eignet sich deshalb perfekt zum Vorbereiten.
Für noch mehr Crunch: Neben Walnüssen passen auch geröstete Kürbiskerne oder gehackte Haselnüsse hervorragend dazu.
Etwas mehr Frische: Wer es gerne fruchtig mag, kann zusätzlich ein paar Granatapfelkerne über den Salat geben. Sie sorgen für kleine süß-säuerliche Akzente und sehen richtig hübsch aus.
Meal Prep leicht gemacht: Der Salat lässt sich wunderbar vorbereiten. Dafür können wir das Gemüse und die Nudeln bereits am Vortag zubereiten. Die Toppings und das Dressing geben wir am besten erst kurz vor dem Servieren dazu.
Fazit: Herbstgenuss auf dem Teller
Wir finden, dieser herbstliche Reisnudelsalat zeigt wunderbar, wie abwechslungsreich und lecker saisonale Küche sein kann. Aus einfachen Zutaten wie Kürbis, Rosenkohl und Roter Bete entsteht ein farbenfrohes Gericht, das leicht, aromatisch und trotzdem richtig sättigend ist.
Ob als schnelles Mittagessen, zum Mitnehmen ins Büro oder als unkompliziertes Abendessen, dieser vegane und glutenfreie Reisnudelsalat passt einfach perfekt in die gemütliche Herbstzeit.
Also: Ofen an, Gemüse schnippeln und den Herbst genießen!





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