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Heimisches Superfood

Dezember 28, 2020

Zugegeben, auch wir lieben eine gute Matcha-Latte am Morgen und toppen unsere Acai-Bowl mit Goji-Beeren und Chiasamen. Denn die gesunden Food Trends schmecken nicht nur lecker, sie versprechen auch allerlei gesundheitsfördernde Eigenschaften. Doch was viele nicht bedenken, ist der lange Transport, den Chiasamen und Co. hinter sich haben. Deshalb haben wir uns auf die Suche gemacht und Superfood-Alternativen aus der Heimat recherchiert. Denn super muss nicht gleich super weit weg bedeuten.

Schwarze Johannisbeere statt Goji Beere

Die Goji Beere, die für so viele als Topping auf dem Frühstücksbrei kaum noch wegzudenken ist, kommt eigentlich aus China oder der Mongolei. Die rote verschrumpelte Beere beinhaltet insbesondere viel Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und Eisen.

Hört sich toll an? Ja! Doch in Deutschland bekommen wir die Beere meist nur getrocknet und vor allem sehr teuer. Das liegt vor allem an dem weiten, umweltbelastenden Weg, die die Goji-Beere hinter sich hat, bis sie in unseren Supermärkten landet.

Schwarze Johannisbeere – hoher Ballaststoffgehalt und viel Vitamin C

Die schwarze Johannisbeere gedeiht am besten in lockerer Erde ohne Staunässe. Sie wächst zügig und kann über das ganze Jahr über angebaut werden. Johannisbeeren sind das beste Beispiel für gesunden Genuss. Denn die kleinen schwarzen Kugeln haben es ganz schön in sich. 100 Gramm schwarze Beeren enthalten 175 Milligramm Vitamin C. Diese Menge entspricht fast dem doppelten Tagesbedarf.

Vitamin C schützt unter anderem die Zellen, wirkt wundheilend und sorgt dafür, dass der Körper Eisen aus pflanzlicher Nahrung besser verwerten kann. Das ist vor allem interessant, da Johannisbeeren ebenfalls viel Eisen beinhalten. Ein weiterer Trumpf ist der hohe Ballaststoffgehalt. Ballaststoffe sorgen für langanhaltende Sättigung und können dabei helfen das Gewicht zu regulieren und die Blutzuckerspiegel zu senken. Außerdem fördern sie die Verdauung.

Blaubeere statt Acai

Seit geraumer Zeit wird die Acai-Beere als Wundermittel zum Abnehmen, Entgiften und gesünderem Leben gehandelt. Bevor das Superfood aber als Bowl auf unserem Frühstücks-Tisch landet, hat die Beere etwa 4.655 Kilometer hinter sich. Denn sie wächst vor allem im feuchten Amazonas Gebiet. 

Blaubeere – Kreislaufstärkend und Entzündungshemmend

Die Alternative? Blaubeeren, oder auch Heidelbeeren genannt. Sie reifen in Mitteleuropa von Juli bis September und gedeihen am besten im Halbschatten auf nährstoffarmem Boden. Der blauen Frucht werden viele gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. So sollen sie entzündungshemmend, kreislaufstärkend und heilungsfördernd sein – und das sind nur drei der vielen positiven Eigenschaften. Denn tatsächlich ist die Blaubeere eine echte Powerfrucht. Heidelbeeren enthalten viel Wasser und sind kalorienarm. Ihr Anteil an Provitamin A, welches für das Sehvermögen wichtig ist, ist hoch. Auch Vitamin E und C sind in relevanten Mengen enthalten. Beide Vitamine gelten übrigens auch als „Schönheitsvitamine“. Was also die Acai-Beere kann, kann die Heidelbeere schon lange.

Pendant zu Chia-Samen?

Genau wie die Acai oder Goji-Beere werden auch Chia-Samen als Superfood gefeiert. Chia-Samen werden vorwiegend in Mexiko, Bolivien, Peru und Argentinien angebaut, wo sie schon vor Tausenden von Jahren Grundnahrungsmittel der Maya und Azteken waren. Mit ihrem hohen Gehalt an Ballaststoffen, Eiweiß und Omega-3 Fettsäuren sollen sie die Verdauung fördern und den Blutzucker regulieren. Auch sollen sie Gelenkschmerzen und Sodbrennen lindern.

Was Chia-Samen können, können Leinsamen auch

Obwohl Leinsamen eher unscheinbar wirken, stecken sie voller Ballaststoffe, Eiweiß und knochenstärkendem Calcium. Außerdem enthalten sie in der Pflanzenwelt den höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Geschrotet ins Müsli gestreut, in Brot eingebacken oder in Smoothies gemixt, entfaltet das heimische Superfood seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. So sollen sie zum Beispiel bei Magen-Darm-Beschwerden helfen, indem sie sich schützend auf die Schleimhäute legen. Sie können bei Entzündungen und Verstopfung helfen und durch den hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren den Blutdruck senken. Zudem liefern Leinsamen viel Magnesium, was Muskeln, Knochen und unserem Nervensystem zu Gute kommt.

Matcha Latte adieu!

Exotische Superfoods sind mittlerweile auch in unseren Tees zu finden: Matcha gilt unter Foodies als  gesunder Wachmacher, der den Stoffwechsel anregt und beim Stressabbau helfen soll.

Löwenzahn und Kamille – entspannend und kreislaufanregend

Alles Eigenschaften, die auch unser heimisches Superfood kann: Kamillentee beispielsweise wirkt beruhigend und hilft nach einem stressigen Tag dabei zu entspannen. Tee aus Löwenzahn kurbelt den Kreislauf sowie die Verdauung an und wirkt blutdrucksenkend. Die Tasse Tee kann also auch super mit heimischen Kräutern und Blüten schmecken – inklusive gesundheitsfördernder Wirkung.

Pink Latte

Wer eine Kaffeealternative mit Milch vermisst, greift einfach zur Pink Latte. Denn neben dem farbenfrohem, intensiv rosa leuchtendem Pink sieht normaler Kaffee wirklich blass aus. Noch dazu werden dem pinken Trendgetränk ebenfalls positive Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Denn die Hauptzutat ist die Rote Beete, die viele Vitamine und Mineralstoffe enthält und dabei ziemlich kalorienarm ist. Unter anderem enthält Rote Beete: Folsäure, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin C und Beta-Carotin.

Kleiner Tipp: Pink Latte kann man entweder selber machen oder aber einfach Fines PINK LATTE Mischung verwenden. So wird die Milch knallig pink – ganz ohne Zusätze.

Denn die Mischung aus Roter Beete, Erdbeer- und Himbeerpulver schmeckt super lecker und ist schnell zubereitet. Einfach ein bis zwei Teelöffel PINK LATTE mit einer Tasse Mandel- oder Hafermilch verrühren, erwärmen, kurz warten und genießen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Heidelbeer Nicecream?

Das brauchst Du dafür:

  • 200 g gefrorene Bananen
  • 125 g TK-Heidelbeeren
  • 1 EL Hafermilch· 

Zubereitung: Alle Zutaten in den Mixer geben, dekorieren und genießen.


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