Zugegeben, hier sieht die Verbena anders aus, aber das Einsatzgebiet ist bei beiden Pflanzen gleich.

Die Verbena riecht stark nach Zitrone. Deswegen nennt man sie hier häufig auch Zitronenverbene. Aber es gibt noch etliche andere Namen wie Taubenkraut, Zitronenstrauch, Sagenkraut, Katzenblutkraut oder gar Wunschkraut.



Für uns ist die Verbena ganz klar eine wunderbare Heilpflanze – aber bei vielen Menschen ist sie auch als Balkonpflanze sehr beliebt. Denn sie ist pflegeleicht, erfreut mit einer langen Blütezeit und mag es sonnig. Das letztere ist allerdings nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sie in Südamerika beheimatet ist.

Es gibt unzählige Arten von Eisenkrautgewächsen. Mehr als 3.000 sind bekannt. Was allen gemein ist: sie sind extrem farbenprächtig und man findet Blüten von Violett bis Pink. Blaue und weiße gibt es auch.

Das gilt aber nicht für die Heilpflanze, über die wir hier sprechen. Denn sie sieht aus wie eine klassische Kräuterpflanze – nicht wie eine Blume. Ab Mai sieht man ihre Blätter, bei denen immer 3 davon auf gleicher Höhe um den Stengel wachsen.



WIRKUNG

Als Heilpflanze wird die Verbena schon lange eingesetzt. Waren es früher eher Anwendungsgebiete wie Rheuma und äußere Wunden, so findet man heute die Verbena vorrangig in Medikamentenmischungen gegen Erkältungen. Gerne wird sie aber auch bei Schlafstörungen eingesetzt, da sie beruhigend und ausgleichend wirkt.

Ihre verdauungsfördernde Eigenschaft macht man sich zu Nutze, wenn man zu viel gegessen hat. Und frisch gebackenen Müttern hilft die milchbildende Wirkung während der Stillzeit.

Aufgrund der antibakteriellen, krampflösenden Heilwirkung findet man die Verbena außerdem in der Anwendung gegen Bronchitis.



Aber die Liste der Wirkungen ist sogar noch viel länger. Da findet man auch aktivierend, appetitanregend, entspannend, harntreibend, konzentrationsfördernd, stärkend, tonisierend und noch so viele weitere gute Eigenschaften.

Entsprechend lang ist auch die Liste der Anwendungsbereiche. Die reicht von Akne, Bindegewebsschwäche über Depressionen, Insektenstichen bis hin zu Migräne, Muskelschmerzen, Übelkeit – und noch sehr viel mehr.



ANWENDUNG

Die häufigste Darreichungsform ist der Tee.
Dafür übergießt man 1-2 TL frische oder getrocknete Verbena Blätter mit kochendem Wasser und lässt ihn etwa 10 Minuten ziehen.

Eine gute Bioqualität ist dabei wichtig. Also am besten kein Risiko eingehen und direkt bei Tante Fine bestellen. HIER kannst Du Dich direkt von seiner Qualität überzeugen.





Auch ein Kaltauszug aus unserem Tee ist möglich. Dann zauberst Du daraus ein reines Erfrischungsgetränk. Dazu gibt man 2 TL Verbena Tee in eine Karaffe mit kaltem Wasser. Gerne auch noch eine Scheibe Bio-Zitrone dazu tun.

Das Ganze im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen, mit Tante Fines GOLDSTÜCK süßen, abseihen und genießen.



Die Raumluft kann man erfrischen, indem man das ätherische Öl der Verbena in einer Duftlampe verdampfen lässt.

Vermischt man das ätherische Öl mit Pflanzenöl, so hat man ein wohltuendes Körperöl. Toll auch als Massageöl für Fuß- oder Sportmassagen. Sehr gerne wird das ätherische Öl auch in selbstgemachten Cremes verwendet. Sie kann gegen Akne und fettige Haut helfen.

Toll ist das Öl auch als Badezusatz, wenn Du Entspannung suchst, ohne müde zu werden.



Die getrockneten Blätter der Verbena machen sich auch in Kräutersäckchen sehr gut. Sie verströmen einen wunderbar zitronigen Duft im Kleiderschrank. Diese Säckchen sind auch als Raumduft bestens geeignet und sie haben zusätzlich noch eine milde Wirkung gegen Insekten.

Wenn man es magisch mag, dann sollte man sich einen Verbena Zweig um den Hals hängen. Der soll nämlich vor schlechten Träumen schützen – oder tagsüber potenzielle Partner anziehen.

Egal in welcher Lebenslage Du Dich also gerade befindest: Mach Dir einen Verbena-Tee, nimm ein Fußbad, lass Dich massieren, häng Dir einen Zweig um den Hals – und lies das Tante Fine Magazin dabei. Alles wird gut!